Ivonne Pomplun

Privatpraxis, Berlin Prenzlauer-Berg

 Aus- und Weiterbildungen

 

2021-2022: Traumatherapie nach dem Verfahren der körperorientierten Psychotherapie -Somatische Emotionale Integration SEI, in Göttingen. Referentin: Dami Charf, Trauma-und Körperpsychotherapeutin. Das Curriculum umfasst folgende Inhalte: Schwerpunkte in Entwicklungs-und Schocktrauma, sowie bindungs-und körperorientierte Psychotherapie, theoretisches Wissen, praktische körperorientierte Interventionen und rechtshemisphärische Kommunikation, Arbeiten mit dem implizierten Gedächtnis, Selbstregulation.

 

2021: “Sex und Trauma” – Live Webinare Trilogie. Referent: Andreas Huckele, Lehrer, Dozent, systemischer Supervisor und Autor, z.B. unter dem Pseudonym Jürgen Drehmers “Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch”. Inhalt der Trilogie: Trauma & sexuelle Energie, Trauma & die Wahl des Sexualpartners:in, Sexualität nach sexualisierter Gewalt.

 

2020: „Burnout und Depression“ – Teilnahme am Seminar, in Berlin, Referent: Dr. med. Dipl.-Psych. Arnold Retzer, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Supervisor und Lehrtherapeut.

 

2019-dato: Vertiefende Fachkompetenz in  “Systemische Sexual- und Paartherapie”, Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrich Clement (Prof. für Medizinische Psychologie Heidelberg) online – Weiterbildung life lessons. Inhalt: detaillierte und praxisorientierte Wissensvermittlung und Analysen an Hand von Fallbeispielen, spezieller Interventionen und Vorgehensweisen.

 

2019-dato: “Klinische Sexologie & Sexocorporel”, Dr. med. Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin, Lehrtherapeutin in Sexocorporel; online – Weiterbildung life lessons. Inhalt: detailliert und praxisorientiert die wichtigsten Grundlagen des Sexocorporel Ansatzes, mit Fallbeispielen.

 

2019: “Lehrkurs psychiatrische Krankheitslehre und Gesetzeskunde” – Teilnahme am Kurs, Dipl. Psychologe Thomas Rehork, in Berlin. Vorbereitung auf die Überprüfung zum Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

 

2019: Teilnahme am Seminar „Integrative Traumatherapie“, Akademie für integrative Traumatherapie, in Berlin. Das Curriculum umfasste eine Vermittlung theoretischen Wissens und praktischen Übungen, mit einem Fokus traumtherapeutischer Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie, EMDR und Dissoziation.

 

2019: Teilnahme am Seminar: „Trauma und Sexualität“, Akademie für integrative Traumatherapie, in Berlin. Referentin: Dr. med. Melanie Büttner. Das Curriculum umfasste eine Vermittlung theoretischen Wissens und praktischen Übungen, mit einem Fokus traumaassoziierter sexueller Störungen.

 

2017-2019: Systemische Sexualtherapie (DGfS) bei Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrich Clement (Prof. für Medizinische Psychologie Heidelberg). Weiterbildung nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), Institut für Systemische Impulse (isi), in Berlin. Inhalte: theoretisches Wissens und praktischen Übungen mit Schwerpunkt auf Systemische Sexualtherapie, unter Einbezug erfahrungsorientierter, verhaltenstherapeutischer Konzepte.

 

2014-2017: Systemische Therapeutin und Beraterin (SG), Institut für Systemische Impulse (isi), in Berlin. Weiterbildung im Verfahren der systemisch-lösungsorientierten Therapie, Familientherapie und Beratung. Zielgruppe der  beratenden und therapeutischen Arbeit sind Einzelpersonen, Paaren und Familien. Systemische Gesellschaft (SG) zertifizierte Weiterbildung in Systemischer Therapie und Beratung, zur Systemischen Therapeutin und Beraterin (SG).

 

2016: Teilnahme am Seminar „Guter Sex trotz Liebe – Systemische Sexualtherapie“ am Institut für Systemische Impulse (isi), in Berlin. Referent: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Ulrich Clement (Prof. für Medizinische Psychologie Heidelberg).

 

2015-2016: „Traumapädagogik in der ambulanten und stationären Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ in Berlin, Referentin: Lydia Hantke, Dipl. Psychologin, Traumatherapeutin, Supervisorin und Lehrtherapeutin. Das Curriculum umfasste eine Vermittlung theoretischen Wissens und praktischen Übungen, mit einem Fokus Traumatheorie, Entwicklungstraumatisierung, Nachnährung bei Frühtraumatisierung, Reorientierung, Stabilisierung, Ressourcen, Distanzierungsmethoden, systemische Auswirkungen und traumaspezifische Dynamiken.

 

2009-2013: Bachelor of Arts Soziale Arbeit, Katholische Hochschule für Sozialwesen, in Berlin.

 

2007: Teilnahme am Seminar „Traumata und die Folgen – Herausforderungen für die Jugendhilfe an der Schnittstelle zur Psychiatrie“, Referentin: Prof. Dr. phil. habil. Silke Gahleitner, Soziale Akademie, in Silberbach/Bayern.

 

2004-2005: Suchtberaterin (ASH), Weiterbildung an der Alice-Salomon Hochschule, in Berlin.

 

2003-2004: Kinder- und Jugendberaterin (ASH), Weiterbildung an der Alice-Salomon Hochschule, in Berlin.

 

1998-2001: Staatlich anerkannte Erzieherin. 1. Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik, in Berlin.

Mitgliedschaften:

SG – Systemische Gesellschaft,

DGfS – Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung

Allgemeine Informationen und Besonderheiten der Systemischen Therapie und Beratung

Systemisch zu arbeiten, bedeutet, ein ganzheitliches Behandlungskonzept anzuwenden und Sie in/mit Ihrem sozialen Kontext, Ihrer Umwelt wahrzunehmen.

Jedes Problem bzw. Symptom steht in einem sozialen Zusammenhang innerhalb eines Systems. Es gilt herauszufinden, welche Funktion dieses Problem in diesem System hat.
Mit System sind z.B. zwischenmenschliche Zusammenhänge und enge Beziehungen wie Partnerschaften, der Arbeitsplatz oder die Familie gemeint.
Ziel ist es, den möglichen „Nutzen“/“Gewinn“ des Symptoms herauszufinden, um es bearbeiten zu können.

Methodisch arbeite ich mit zirkulären Fragen. Veränderung und Aha-Effekte können durch teilweise humorvolle, konfrontative oder paradoxe Interventionen erzielt werden. Dabei können verschiedene Techniken genutzt werden. Beispielsweise können Familienaufstellungen visualisiert werden, um zwischenmenschliche Beziehungen und/oder Familiäre Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Sich als hilfreich erweisende Lösungsversuche werden genutzt und neue gesucht. „Was nicht funktioniert wird weggelassen, was gut läuft, bitte mehr davon.“ Durch diese neue und aktive Herangehensweise werden der Selbstwert und die Autonomie der*s Einzelnen gestärkt, die Kommunikation im System verbessert und der Zusammenhalt gefestigt, schädigende Beziehungsmuster gestoppt und langfristig verändert.

Fallbeispiel: „Aber Sex macht doch Spaß“, rief in einer Therapiesitzung ein Klient aus, als seine Frau ihm resignierend berichtete, sie empfinde nichts dabei, wenn er sie genital berühre. Es war ein Ausruf der ratlosen Verzweiflung. „Mir bringt das nichts“, entgegnete die Frau.

Was er meinte, war: „Ich will, dass du mich als Mann und attraktiver Sexualpartner bestätigst. Deshalb soll meine Art, dir Sex anzubieten, dir Spaß machen.“
Was sie meinte, war: „Deine Art, mir Sex anzubieten, erlebe ich als drängend und nötigend. Ich möchte mich nicht drängen lassen.“Sie meinte nicht (!): „Sex macht mir keinen Spaß.“ Sondern: „So nicht.“
In der Konkretion liegt die Wahrheit. Auch beim Sex. (Clement, Systemische Sexualtherapie, 2004, S. 106)

Die Begriffe Partnerschaft, Beziehung und Ehe werden von mir synonym gebraucht.

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen und Ihre Symptome organisch abklären lassen.